Gesellschaft Carolus

Nachdem es bereits mit der Quartett-Gesellschaft CAROLUS (1907 – 1914) und der Karnevalsgesellschaft CAROLUS (1949 – 1954) zwei Vorgänger-Gesellschaften gegeben hatte, erinnerten sich im Jahre 1977 Josef Stamm und Heinz Ringes dieses Traditionsnamens und luden zur Gründung der dritten Gesellschaft CAROLUS, jedoch diesmal einer Gesellschaft zur Pflege des heimatlichen Brauchtums, ein. Diesem Aufruf folgten etwa 40 Herren, die sich am 24. März 1977 in der Gaststätte Bürgerkeller trafen. Alle hatten ein Ziel: Ihre Verbundenheit zu Kaarst und die Wahrung alter Bräuche und Traditionen, bis hin zu dem im Rheinland heiß geliebten Karneval.

Die nun dritte Gesellschaft CAROLUS wollte es sich zur Aufgabe machen, alte und neue Bürger in Kaarst einander näher zu bringen. Da Anfang der 70er Jahre die Zuzugsrate nach Kaarst besonders hoch war, befürchtete man sonst eine Überfremdung und den möglichen Verlust alter Traditionen. Deshalb sollte diese Brauchtumsgesellschaft die Werte der Vergangenheit wahren und möglichst neue, ortsbezogene Werte schaffen. Dazu gehörte aber natürlich auch das Wissen über Vorgänge und Vorfälle aus der näheren und weiter zurückliegenden Vergangenheit.

Bewusst wählte man den Namen CAROLUS, der auf den alten Ortsnamen Karlesforst hinweist. Der Sage nach soll nämlich Karl der Große (CAROLUS MAGNUS) auf dem Wege von Aachen gen Osten zur Christianisierung vor der mühseligen Rheinüberquerung hier in diesem Gebiet Rast gemacht haben und Wildschweine zur weiteren Verpflegung gejagt haben. Über die Jahrhunderte wurde aus Karlesforst Karlsforst und durch Zusammenziehen und Vereinfachen schließlich Kaarst. Durch das Mitwirken an der Chronik der Stadt Kaarst hat die Brauchtumsgruppe der Gesellschaft CAROLUS einen maßgeblichen Beitrag geleistet und durch weitere Aktivitäten ihre Unverwechselbarkeit erworben.

Vorstand

Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins und vertritt ihn nach außen. Die Amtszeit beträgt drei Jahre.

Wiederwahl ist unbeschränkt möglich. Der Verein wird im Jahr 2016 vertreten durch

Beirat

Traditionell werden in den Beirat Mitglieder der Gesellschaft berufen, die (nicht zuletzt) aufgrund ihrer beruflichen und persönlichen Erfahrungen den Vorstand in seiner Arbeit konstruktiv begleiten, beraten und zur Weiterentwicklung des Vereins sowie seiner Aktivitäten beitragen. Dem Beirat kommt hierbei keine „Aufsichtsfunktion“ zu, sondern die aktive Mitwirkung an Veranstaltungen und Projekten des Vereins.