CAROLUS Ehrenbecher

Laut der Satzung der Gesellschaft Carolus ist es eines der wichtigsten Vereinsziele, neue und alte Bürger der Stadt einander näherzubringen. Daher gehört es seit 1984 auch zu ihren Aufgaben, in jedem Jahr einen Bürger zu ehren, der sich um unsere Heimatstadt Kaarst in besonderer Weise verdient gemacht hat.

Aus allen Vorschlägen, die aus dem Mitgliederkreis oder auch von Freunden der Gesellschaft kommen, wählt der Carolus-Vorstand eine in seinen Augen würdige Person aus. Kriterien der Auswahl sind u.a., dass der zu Ehrende etwas Besonderes für Kaarst oder die Menschen, die hier wohnen, getan hat, eine Vorbildfunktion wahrnimmt und sich mit den Zielen und Zwecken der Gesellschaft Carolus identifiziert. Die Gesellschaft Carolus soll ihrerseits das Gedankengut des Geehrten mittragen und vertreten können.

Der Verleihungsabend des Carolus-Ehrenbechers ist als gesellschaftliches Ereignis gestaltet, an dem der Geehrte öffentlich vorgestellt wird. Neben der Überreichung des Ehrenbechers erhält er auch die Ehrenmitgliedschaft in der Gesellschaft Carolus. An die Ehrung schließt sich jeweils ein gemütliches Beisammensein in Form des traditionellen Carolus-Starkbier-Anstiches an, um diese Veranstaltung auch zum Ort der Begegnung und des besseren Kennenlernens von Kaarster Bürgern werden zu lassen.

Carolus gibt Empfänger des Ehrenbechers 2016 bekannt

CAROLUS-Ehrenbecher 2016 geht an Detlef Boje

Der 33. Ehrenbecher wird an langjährigen IKEA-Hausleiter verliehen

Laut Satzung der Gesellschaft CAROLUS ist es eines der wichtigsten Vereinsziele, neue und alte Bürger der Stadt einander näher zu bringen. Daher wird seit 1984 jährlich eine Persönlichkeit geehrt, die sich um unsere Heimatstadt verdient gemacht hat.

Die Auswahl erfolgt dabei unter einer Vielzahl von Kriterien, so zum Beispiel dass der zu Ehrende etwas Besonderes für Kaarst oder die hier lebenden Menschen getan hat.

Der Verleihungsabend des CAROLUS Ehrenbechers ist als gesellschaftliches Ereignis gestaltet, an dem der Geehrte öffentlich vorgestellt wird und neben dem Ehrenbecher auch die Ehrenmitgliedschaft in der Gesellschaft der Carolinger verliehen bekommt.

Den diesjährigen 33. CAROLUS Ehrenbecher der Stadt Kaarst verleiht die Gesellschaft CAROLUS Kaarst e.V. an Herrn Detlef Boje. Herr Boje erklärte sich gern bereit, diese außergewöhnliche Ehrung anzunehmen.

Bevor Detlef Boje im Juni 2016 das IKEA Einrichtungshaus Kaarst verließ, war er 12 Jahre lang als Hausleiter tätig. Eine solche Verweildauer ist im schwedischen Möbelkonzern bisher einmalig. Auch die Rufe der IKEA-Häuser in den Metropolen Wien oder München wies Boje zurück. „Wir machen hier ein neues Haus“ – war die Parole und Bojes Antrieb. In Kaarst sollte etwas neues, etwas Großes entstehen. Hieran wirkte Boje an zentraler Stelle mit, als er 2013 zusätzlich zu seiner Tätigkeit als Niederlassungsleiter im IKEA-Hauptquartier zum Projektleiter für einen „Think tank“ wurde – mit dem Ziel, ein Konzept für ein Musterhaus zu entwickeln.

Nach vielen Jahren der Verhandlungen und Planungen wurde am 24.05.2016 der Grundstein für den „more substainable store“, das IKEA-Vorzeigehaus, gelegt. Nach vielen Jahren intensivem Einsatz für das Kaarster Projekt, wurde Boje die Leitung des neu entstehenden IKEA-Hauses am Wohnsitz seiner Familie in Wetzlar übertragen. Nach fast 20 Jahren wöchentlicher Abwesenheit schließt sich nun für ihn der Kreis – mit einem geebneten Weg für die Filiale Kaarst und der Herausforderung eines Neubaus in der Wahlheimat.

Die Treue zum Standort, die Begeisterung für die Arbeit und die Bereitschaft, sich für ein globales, einzigartiges Projekt in unserer Heimatstadt einzusetzen, ohne jedoch vollends die Früchte der Arbeit ernten zu können, soll mit der Verleihung des

33. CAROLUS Ehrenbechers der Stadt Kaarst

belohnt und ausdrücklich die Freude und Anerkennung der Carolinger ausgesprochen werden.

Empfänger des Ehrenbechers seit 1984

2016: Detlef Boje

2015

Franc Braun

2014

Franz-Josef Kallen

2013

Bürgermeister Franz-Josef Moormann

2012

Weihbischof Dr. Heiner Koch

2011

Hans Sturm

2010

Franjo Rademacher

2009

Theo Thissen

2008

Hans-Peter Grabowski

2007

Heijo Drießen

2006

Claus Schiffer

2005

Hermann Josef Maassen

2004

Dr. Christian Will

2003

Stefan Hügen für Kaarst Total

2002

Hubert Mieruch

2001

Rod Mason

2000

Heinrich Leßmann

1999

Reinhard Wimmers

1998

Andreas Krüll

1997

Walter Kaulen

1996

Dieter Tischer für die Crash Eagles Kaarst

1995

Prof. Erich Schneider Wesseling

1994

Johannes Fröhlings

1993

Ferdinand Baumeister †

1992

Dieter Schmidt

1991

Werner Pötschke †

1990

Peter Kirchhartz

1989

Dechant Franz Lurz

1988

Heinz Klever †

1987

Hans Peter Keller †

1986

Heinz Walter Gerresheim

1985

Heinz Hess †

1984

Monsig. Pastor Andreas Pfeiffer †

Ehrenbecher 2015 für Franc Braun

Die Laudatio zur Verleihung

Als Hanna Braun stolz ihren Zweitgeborenen am 18. Juli 1965 in Düsseldorf in den Armen hielt, ahnte sie noch nicht, was aus diesem kleinen Bündel Mensch so alles werden sollte. Den Knaben, der sich laut schreiend und mit hochrotem Kopf, auf dem einige, wenige blonde Locken prangten, bemerkbar machte, hatten die Eltern gleich in’s Herz geschlossen. Sie tauften ihn Franc mit „c“ und schon das war etwas Außergewöhnliches. Sie schienen zu ahnen, dass aus diesen im Sternzeichen Krebs, Aszendent Löwe geborenen, etwas Besonderes werden sollte. Im Jahre 1960 zog die Familie privat nach Kaarst, wo er eine sorglose Kindheit verbrachte. Franc wurde schulreif, besuchte die Grundschule und die Realschule und wollte nach Schulabschluss ganz viel werden. In ihm steckte der Unternehmer und der meldete sich lautstark. In seinem Horoskop stehen als Eigenschaften zu lesen: der Krebs ist fürsorglich, feinfühlig, familienorientiert, sparsam, treu und intuitiv. Er hat die Fähigkeit, Menschen in die eine oder andere Richtung mitzuziehen. Seine beharrliche Zielstrebigkeit ist ein gutes Omen für Erfolg. Sein Einfühlungsvermögen und seine Intelligenz prädestinieren ihn zu führenden Rollen im Geschäftsleben. Schneller als eine Eidechse eine Fliege entdeckt, erspäht der Krebs Möglichkeiten zum Geldverdienen. Aber auf Risiken lässt er sich nicht ein. Sicher werden viele jetzt sagen: „Das stimmt genau“. Aber lassen Sie uns prüfen, ob das Horoskop Recht hat. Sein älterer Bruder sollte ihn auf den richtigen Weg bringen. Seine Argumente waren entscheidend. Er drängte ihn, das Friseurhandwerk zu erlernen und unterstrich das mit dem vielleicht entscheidenden Satz: „Da lernst Du tierisch viele Mädels kennen:“ Franc war überzeugt und begann in Neuss eine Lehre im Salon „STUPP“. Diesen damals schon imposanten Betrieb, der größte zu dieser Zeit im Rheinland, nannte er „Friseurfabrik“ und sagt das heute noch mit Bewunderung. Seine Eltern und das Ehepaar Stupp kannten sich über das gemeinsame Hobby Tanzen.

Da Franc meist alles bis zu Ende macht, was er mal angefangen hat, legte er die Gesellenprüfung mit ziemlichen Erfolg ab. Er hatte schon früh den Wunsch, sein erworbenes Wissen an interessierte Menschen weiter zu geben. Doch dann meldete sich auch noch die Bundeswehr. 15 Monate diente er dem Vaterland und ließ sich sehr schnell in die Niederlande versetzten, denn im Ausland gab es doppelten Sold. Noch etwas lernte unser zu Ehrender kennen, der schon früh mit einer gehörigen Portion Geschäftssinn ausgestattet war. Nämlich wie man einmal Gelerntes in persönliche Vorteile und klingende Münze umsetzen konnte. „Brauni“, wie man ihn liebevoll nannte, schnitt Haare. Mit schneiden, waschen föhnen verdiente er sich manche harte D-Mark als Taschengeld und mit der Haarpflege der Offiziersdamen erkaufte er sich auch noch die Freistellung von Nacht- und Gewaltmärschen. Gar nicht so dumm, der junge Mann!
Nach Beendigung des Wehrdienstes hatte er gelernt, wo seine Stärken waren. Er wollte nicht mehr wie anfangs geplant „Berufsschullehrer“ werden, sondern erfolgreicher Unternehmer war nun sein Ziel. Franc Braun besuchte eine Fachschule in Paris, arbeitete drei Jahre in dem sehr erfolgreichen Salon seines Bruders in Düsseldorf und absolvierte dann mit 24 Jahren erfolgreich die Meisterschule in Düsseldorf. Nach der Meisterprüfung übergaben ihm seine Eltern den Salon in Kaarst an der Ritterstraße. Franc Braun meldete sein Gewerbe an. Während der Meisterschule lernte er seine erste Frau kennen. Auch sie hatte ihr eigenes Geschäft in Duisburg. Sein Schwiegervater war Deutscher Meister und Europameister der Friseure. Ein großes Vorbild, aber auch eine Herausforderung für die beiden jungen Leute und so sie kannten kaum etwas anderes als über 10 Jahre nur Arbeit, Arbeit, Arbeit. Während dieser Zeit hatten sie nicht nur ihre Betriebe nach vorn gebracht, sondern hatten auch geheiratet und waren glückliche Eltern einer Tochter geworden. Wie schnell das Glück zerbrechen kann, lernte Franc Braun kennen, als er seine Frau verlor und mit seiner zweijährigen Tochter plötzlich allein war. Gut, wenn man dann eine liebevolle Mutter und großartige Schwiegereltern hat, und so selbst durch viel Arbeit diese schlimme Zeit überwinden kann. Mit seiner Tochter Gioia, seiner heutigen Frau Kirsten, nebst Tochter Nina und Sohn Felix bewohnen die fünf nun ihr neu erbautes Haus in Kaarst, das von Labradorhündin „Luna Braun“ bewacht wird. Partnerin Kirsten begleitet mit ihrem Marketingwissen die Unternehmenskommunikation. Aber zurück zu Francs Geschäftserfolg: In all den turbulenten Jahren war Franc Braun rastlos. Durch gute Kontakte bereiste er schon früh beruflich die USA. Er wollte über den Tellerrand schauen und kam tief beeindruckt zurück. Unternehmen in und um Ohio mit über 200 Mitarbeitern in einem Geschäft und Riesenflächen hatten es Franc Braun als Vorbild besonders angetan.

Er sollte diese Bilder nie wieder vergessen und sie hatten sich als Vorbilder bei ihm eingebrannt. Einige Jahre später lernte er Udo Walz, den Berliner Topfriseur und auch bekannt als Friseur der Bundeskanzlerin Angela Merkel, kennen. Francs eigener Bekanntheitsgrad hatte sich bis in die Hauptstadt der Republik herumgesprochen. Aus all diesen Erlebnissen und Erfahrungen heraus formulierte Franc Braun sehr überzeugend: „Never Filialnetz“ und konzentrierte sich auf einen Salon, aber auf den richtig. Er lernte aus den Erfolgen und Erfahrungen des Bäckers Hinkel und der Brauereigaststätte IM UERIGEN, beide in der Düsseldorfer Altstadt. Nach neun Jahren auf der Ritterstraße eröffnete Franc Braun 1999 in Kaarst an der Maubisstraße seinen Salon der Superlative. In mehreren Etagen des Neubaus wird frisiert, manikürt und diverse Kosmetikdienstleistungen werden angeboten. Über 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Tag für Tag damit beschäftigt, die bis zu 30.000 Kunden pro Jahr zuvorkommend, fachgerecht und modern auf den letzten Stand der Haarmode zu bringen. Diese Klientel kommt nicht nur aus Kaarst (etwa 40%) sondern aus halb Nordrhein-Westfalen (60%). Auch so mancher Promi kommt hier so regelmäßig hin. Zum 50-jährigen Jubiläum des Salons in Kaarst kam auch Udo Walz und gab seinem jungen Kollegen die Ehre. Beide Meisterfigaros schätzen sich gegenseitig sehr und treffen sich in unregelmäßigen Abständen. Franc Brauns Salon wurde so erfolgreich, dass er heute das umsatzstärkste Einzelunternehmen seiner Art in NRW wurde und in Deutschland zu den fünf größten Unternehmen seiner Art zählt. Ein großes Erlebnis wird Franc Braun nicht vergessen. Im Jahre 2005 wurde er in das Suisse-Hotel nach Neuss gebeten,um dem dort logierenden Paul McCartney und seiner Frau die Haare zu stylen. Erst dachte er an die versteckte Kamera oder ähnliches, bekam dann aber doch Kribbeln in der Magengrube, als er den Ober-Beatle wirklich verschönern durfte. Noch heute findet man bei dem Beatles-Fan Franc in seinem geschmackvollen, neuen Haus Beatles-Bilder, in der Mitte dominiert jedoch kein anderer als Paul McCartney. Als geborener Krebs haben wir zu Anfang gelernt, dass er Möglichkeiten zum Geld-Verdienen schnell entdeckt. Nachdem er 2002 von der MIT Mittelstandsvereinigung als Unternehmer des Jahres in Kaarst ausgezeichnet wurde und auch noch in der beruflichen Königsklasse den Titel „Salon des Jahres“ zugesprochen bekam, wurde Franc etwas umtriebig und suchte nun nach neuen Herausforderungen. Als einer der größten Abnehmer von Loreal-Produkten in Deutschland interessierte sich schon bald das internationale Kosmetikunternehmen für ihn und gemeinsam entwickelte man eine professionelle Beratung im Friseurhandwerk. Da kam wieder der frühere Wunsch Berufsschullehrer zu werden, gepaart mit internationalem Wissen und Freude an seinem Beruf in ihm durch und er begann durch die Republik zu reisen und Kollegen zu helfen, noch erfolgreicher zu werden.

Die Industrie unterstützte ihn bei diesem Vorhaben und als Dankeschön kam dann auch ein wenig Produktwerbung bei seinen Schulungen mit in’s Spiel. Franc Braun sagt selbst, dass damit gutes Geld zu verdienen war und ist. Nur gut muss man halt sein und er hat es mittlerweile geschafft, erfolgreich Führungskräfte-Training anzubieten und durchzuführen, zu dem Inhaber und angestellte Führungskräfte seiner Branche sich die Klinke in die Hand geben. Mittlerweile blickt er auf 12 Jahre Beratungserfahrung zurück und ist stolz, mit anderen, bekannten und berühmten Trainern auf der Bühne gestanden zu haben und Vorträge oder Seminare vor bis zu 1.000 Zuhörern abgehalten zu haben. Sein Salon läuft auch während seiner Abwesenheit problemlos weiter, weil er großartige Mitarbeiter hat, auf die er sich verlassen kann. Seit 2008 räumt er diesen auch ein, sich als Partner zu beteiligen. Bis 2016 werden aus fünf Mitarbeitern Partner und Geschäftsführer. Aber das ist noch nicht das Ende. Natürlich ist das Motivation der besonderen Art und hebt das Betriebsklima enorm. Auf eine ganz andere, spannende Geschichte kam Franc Braun in Gesprächen mit Freunden und Kollegen und er nutzte Kontakte nach USA. Das Zauberwort hieß „Fotoshootings“. Weltweit werden für einschlägige Frauenzeitschriften ständig neue Anregungen nicht nur für Modeinteressierte, sondern auch für neue Trends im Haarstylings gefragt. Tolle Frisuren, fotografiert an tollen Plätzen dieser Erde, wie New York, Miami, Paris oder Mailand, das ist ein Markt, den es für Franc Braun mit Eifer und vollem Einsatz zu erobern galt. Neben der fachlichen Seite organisierte er als Mann für alle Fälle dieses neue Spielfeld personell und technisch. Das war eine große Investition, aber es sollte genau so erfolgreich werden, wie alles, was Franc anpackte. Zwei Mal der Gewinn des „Global Hair Media Awards“ für die meisten Titelbilder in Frauenzeitschriften weltweit waren die bisherige Krönung dieser Arbeit. Das Team arbeitet so professionell, dass der Chef nicht unbedingt ständig dabei sein muss. Er vertraut seinem Creativ Team und diese danken es mit tollen Ergebnissen. Die Fotoshooting Ergebnisse und Rechte zur Veröffentlichung machen den ganzen Einsatz und die in Kauf genommenen Risiken nun auch finanziell lohnenswert. Dass ganz nebenbei für Franc Braun berufliche Fernsehpräsenz schon fast selbstverständlich geworden ist, kann man der Presse entnehmen und er vergisst es fast zu erwähnen. Dank der professionellen PR-Betreuung durch seine Frau Kirsten veröffentlicht das Unternehmen „Braun der Friseur“ in Fachzeitschriften immer wieder Beiträge und vermarktet Betriebsberatung und Unternehmer-Seminare deutschlandweit. Als Summe bleibt dem Beobachter oder Zuhörer nur ein Ergebnis: Dieses Leben ist ein einziges Abenteuer. Nach unentdeckten Chancen suchen, Risiken eingehen, Gefahren umschiffen, Erfolge feiern und danach wieder mit neuen Chancen sein Glück suchen. Diese Kurzbeschreibung würde auch so manchem Seefahrer und Entdecker ebenfalls alle Ehre machen.

Und was geschieht in seiner Freizeit? Franc Braun hat sich nach seinen wilden Berufsjahren selbst etwas mehr diszipliniert. Fast täglich joggt er, um sich fit zu halten. Das ist nötig für sein weiteres Hobby, dem Tennis-Spiel. Mit einem seiner Lieblingspartnern, unserem CAROLUS-Ehrenmitglied Heijo Driessen fightet er jeweils intensiv um Sieg oder Niederlage. Während Heijo sich mehr Trainingszeiten gönnen kann, hat Franc den Vorteil des Jüngeren von Beiden. Ehrgeizig sind sie beide und schenken sich auf
dem Platz nichts.Und dann gibt es noch eine große Liebe neben seiner Kirsten und das ist das Schützenwesen. Vor 41 Jahren begann er als Edelknabe und Jungschütze und fühlt sich bei seinem Zug „Flotten Jungs“ pudelwohl und richtig zu Hause. 23 Schützenbrüder, unter
ihnen vier ehemalige große Schützenkönige, sind Mitglieder und Freunde „im geilsten Zug von ganz Kaarst“, wie Franc Braun überzeugt feststellt und als Mitbegründer muss er es ja wohl wissen.
Zu guter Letzt präsentiert sich unser zu Ehrender noch als Brauchtumsfreund und Historiker. Nach dem Motto: alte Liebe rostet nicht, hegt und pflegt er und ein technisch begabter Freund von ihm
seine 40 Jahre alte HONDA. Einmal im Jahr wird das gute Stück „gewienert und gestriegelt“ und danach gibt es einen oder auch mehrerer Motorradausflüge zu zweit, ein zufriedenes und „mit der
Welt im Reinen-Grinsen“ unter dem Motorradhelm kann ich mir dann so richtig vorstellen. Ach, dann war noch etwas, das unbedingt
noch zur Sprache kommen muss. Franc Braun plant in seinem Salon noch
in diesem Jahr einen „Barber Shop“ nach amerikanischem Vorbild, so mit Pinsel, Seife und Rasiermesser. Auf dieses Thema möchten wir im Laufe des Abends noch zurück kommen, indem wir noch ein paar ungewöhnliche Hinweise und gute Ratschläge bereit halten. Franc Braun hat unsere Ehrung und Auszeichnung redlich verdient. Kaum ein
zweiter hat in aller Welt unser kleines Kaarst wenigstens dem Namen nach so bekannt gemacht wie er. Die damalige Standortwahl für seinen außergewöhmlichen Salon unterstreicht nicht nur seine Heimatverbundenheit, sondern verstärkt den Gedanken, wie schön es doch ist in unserem Heimatstädtchen zu leben und zu arbeiten.
Seine flexible Gedankenwelt und sein wacher Geist sollen uns CAROLINGERN auch helfen, eine stets attraktive Gesellschaft in Kaarst zu bleiben. Dazu passt auch die von ihm getätigte Aussagen, Leute für die Gesellschaft CAROLUS interessieren zu wollen, der
auch schon sein Vater angehörte. Franc Braun passt zu uns und unseren Ansichten. Wir teilen aus Überzeugung auch die seinigen.
Herzlichen Glückwunsch zum CAROLUS Ehrenbecher 2015 der Stadt Kaarst und ein herzliches Willkommen als unser neues CAROLUS-Ehrenmitglied!

CAROLUS Starkbier-Anstich

Wir schreiben das Jahr 1983: Der damalige Vorsitzende der Gesellschaft Carolus, Hans-Peter Grabowski, war beruflich in südlichen Gefilden der Republik unterwegs. Dort begegnete ihm “CAROLUS der Starke” – ein Starkbier der Binding Brauerei. Die Erkenntnis setzte sofort ein: “Dat is et”, wie wir hier zu sagen pflegen.

Nun hatten wir den Aufhänger – und brauchten nur noch die Ausgestaltung. Und was ist schöner, als jemandem Dankeschön zu sagen? Sich zu bedanken bei allen denen, die uns Gutes getan haben und es immer noch tun; Uns zu bedanken bei all denen, die für die Stadt geforscht oder durch besondere Leistungen geglänzt haben.

Daraus entstand die Idee des Ehrenbechers – dem passenden Behältnis zum CAROLUS Starkbier. Somit wollen wir mit der Verleihung des Ehrenbechers einer Persönlichkeit Danke sagen, die sich um die Stadt Kaarst verdient gemacht hat. Und zeitgleich ein feines, süffiges und individuelles Getränk mit unserem Namen präsentieren zu können.